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Reiki, Schulmedizin und wissenschaftliche Forschung

Reiki ist eine komplementäre Behandlungsmethode, die die Schulmedizin unterstützen kann und nicht im Gegensatz zu dieser steht oder nur eine Alternative darstellt. Reiki-Behandlungen können eine schulmedizinische Therapie (und alternative Heilmethoden) begleiten und zur schnelleren und intensiveren Genesung beitragen. Seit ein paar Jahren haben auch Teile der Wissenschaft, mit anderen Worten Forscher aus der Medizin, der Psychologie und der Biologie sich mit einem Bereich beschäftigt, der als energetische oder Informationsmedizin, im Englischen „energy medicine“ bzw. „biofield therapy“ bezeichnet wird. Die zunehmende Anzahl von Menschen, die nach einer Therapie mit Reiki oder anderen energetischen Behandlungsmethoden von einer Verbesserung ihres Zustandes berichteten, ließen mehr und mehr Forscher aufhorchen. Im Sinne einer ganzheitlichen Versorgung von Patienten sollte ernsthafte und aufgeschlossene Wissenschaft nach ersten, positiven Ergebnissen aus verschiedenen Untersuchungsreihen diesem Phänomen mehr Aufmerksamkeit schenken.

In mehreren Ländern weltweit arbeiten Reiki-Praktizierende zusammen mit Ärzten, in Kliniken oder Gesundheitszentren oder Pflegefachkräfte lassen sich in Reiki einweihen, um es im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Arbeit einfließen zu lassen. 

Die Autoren Klatt und Lindner haben 2006 einen Überblick über den derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Forschung und die praktische Zusammenarbeit von Reiki und Schulmedizin herausgegeben. In ihrem Buch zitieren sie aus einer unveröffentlichten Diplomarbeit von Moritz Harder über die Wirksamkeit von Reiki: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der bisherige Forschungsstand ernst zu nehmende Hinweise auf eine Wirksamkeit von Reiki sowohl in der Direkt- wie auch in der Fernbehandlung liefert. Insgesamt ließen sich sieben qualitativ akzeptable Studien ausfindig machen, von denen sechs (86 Prozent) signifikante Ergebnisse aufweisen.“ 

Dr. Jain und Dr. Mills von der renommierten kalifornischen Universität UCLA veröffentlichten im Oktober 2009 einen Artikel, in denen sie 66 klinische Studien über Biofeldtherapien (inkl. Reiki) untersuchten. Sie kamen zu dem Schluss, dass viele der Studien darauf hinweisen, dass energetische Medizin Schmerz reduziert und Angstzustände mildert – sowohl generell, als auch bei hospitalisierten und Krebspatienten. Die Autoren weisen allerdings darauf hin, dass es dringend weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen bedarf, da viele der Studien nicht allen wissenschaftlichen Kriterien standhalten:

Biofield Therapies: Helpful or Full of Hype? A Best Evidence Synthesis

 

Die amerikanische Geistliche Lynette Burkert hat Anfang der 1990er Jahre während ihrer Arbeit in einem Zentrum für Alkohol- und andere Drogenabhängige herausgefunden, dass Reiki die physischen Symptome des Entzuges reduziert und sowohl den Körper als auch den Geist beruhigt:

Reiki for the Recovering Alcoholic and Addict

 

Eine kleine Auswahl der wichtigsten Studien über die Wirksamkeit von Reiki aus den 1990ern haben Miles und Turner 2003 erarbeitet. Sie kommen zu dem Schluss, dass eine Art spirituelles Wohlbefinden wichtig für den Patienten ist und zukünftige Forschung untersuchen sollte, welchen Effekt dies auf klinische Ergebnisse hat:

Reiki - Review of a Biofield Therapy (PDF)

 

Reiki wird schon seit mehreren Jahren in vielen Krankenhäusern in den USA, in England und der Schweiz als komplementäre Methode erfolgreich eingesetzt, um den Heilungsprozess zu unterstützen und zu beschleunigen. Oft wird Reiki sowohl von Praktizierenden als auch von Schulmedizinern als alternative Medizin bezeichnet, was – streng genommen – nicht ganz richtig ist, wie die Anwendung in Kliniken oder Arztpraxen verdeutlicht. Reiki ist keine Entweder-oder-Methode, sondern eine komplementäre, die ergänzend zu schulmedizinischen Verfahren eingesetzt werden kann. Speziell nach Operationen trägt Reiki zu einer schnelleren Genesung bei und reduziert nebenbei die Krankenhauskosten. Klinische Studien und jahrelange Erfahrungen von Praktizierenden und Patienten aus der ganzen Welt belegen, dass Reiki-Behandlungen speziell in den Bereichen Schmerzlinderung, Stress- und Angstreduktion und Entspannung sehr wirksam sind. Deswegen wird Reiki auch bei schweren Krankheiten (u.a. Krebs und AIDS) eingesetzt, zur Wundheilung, begleitend zu klinischen Rehabilitationsmaßnahmen nach Unfällen und Operationen, bei akuten Infektionen und chronischen Erkrankungen. Weitere positive Effekte sind die Verringerung der Medikamentierung, weniger Nebenwirkungen von Medikamenten und besserer Schlaf (Klatt 2006).

Ein Team von Forschern fand 2006 in Maine, USA heraus, dass Reiki bei Patienten mit Alzheimer oder anderen kognitiven Beeinträchtigungen zu einer Verbesserung der mentalen Funktionen, der Gedächtnisleistung und des Verhaltens führen kann:

Using Reiki to decrease memory and behavior problems in ...

 

In Deutschland steckt die Zusammenarbeit zwischen Reiki-Praktizierenden und Schulmedizin noch in den Kinderschuhen, wobei es Erfolg versprechende Projekte gibt. In München arbeiten Mediziner und Praktizierende komplementärer und traditioneller Behandlungs- und Entspannungsmethoden zusammen im BCI (Breast Care Institute). In dem Institut, welches sich auf die Behandlung von an Brustkrebs erkrankten Frauen spezialisiert hat, können die Patientinnen sich neben der klassischen medizinischen Therapie mit Reiki behandeln lassen:

Neue Impulse für die Schulmedizin

 

An der St. Hedwigs-Klinik in Berlin behandelt Reiki-Meister Norbert Lindner die Patienten in Zusammenarbeit mit den Chefärzten der Abteilung für TCM und Integrative Medizin und bietet darüber hinaus Reiki-Seminare für Patienten und Pflegepersonal an:

Reiki und Schulmedizin - ein integrativer Ansatz

 

Die CGG Klinik in Mannheim bietet ihren Patienten Reiki komplementär zu der schulmedizinischen Behandlung als Entspannungstherapie und Biologische Krebstherapie an:

Rede v. Oliver Klatt zum Thema "Reiki und Schulmedizin"

 

Dies sind nur wenige Beispiele einer Hoffnung verheißenden Entwicklung, die zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie Reiki und westliche Medizin miteinander den individuellen Heilungsprozess unterstützen und wie beide Seiten voneinander profitieren können. Hinzu kommt die Entlastung des finanziell sehr instabilen Gesundheitssystems durch die schnellere Genesung der Patienten. Die stetige Verteuerung des Gesundheitswesens und das Überschwemmen des Pharmamarktes mit immer neuen, jedoch nicht effektiveren Medikamenten veranlassen immer mehr Patienten, die Verantwortung für die Gesundheit wieder in die eigenen Hände zu nehmen und sich nach anderen Heilmethoden umzusehen.

Björn Lehmann

 

 

 


Kontakt | mail(at)reiki-luebeck.de